29. Mai 2016

UN-Flüchtlingshilfswerk kritisiert Griechenland



Genf. Die UNO hat die Lebensbedingungen in einigen griechischen Flüchtlingslagern kritisiert und rasche Verbesserungen gefordert. Nach der Räumung des Lagers von Idomeni an der mazedonisch-griechischen Grenze seien viele Menschen in Unterkünfte gebracht worden, die selbst minimalen Standards nicht gerecht werden, erklärte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) am Freitag in Genf. So seien Flüchtlinge aus Idomeni in heruntergekommene Lagerhäuser oder auf Fabrikgelände gebracht worden, wo Zelte dicht an dicht aufgestellt worden seien. »Die Bereitstellung von Nahrung, Wasser, Toiletten, Duschen sowie elektrischem Strom ist unzureichend«, bemängelte das UNHCR. (dpa/jW)

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