2. Februar 2016

Pro Asyl kritisiert ­Abschiebungspläne


Berlin. Die Organisation Pro Asyl hat die Überlegungen zum Zurückschicken straffälliger Flüchtlinge in die Türkei und andere Drittstaaten kritisiert. »Mit diesem Vorschlag will man eigentlich nur den Startschuss geben, im großen Stil Flüchtlinge, die Schutz suchen und über die Türkei kommen, dorthin zurückzuschieben«, sagte der Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Montag im ZDF-»Morgenmagazin«. »Wenn Menschen straffällig werden, gehören sie vor Gericht, sie gehören gegebenenfalls ins Gefängnis«, sagte Burkhardt. Es gebe keinen Grund, warum die Türkei straffällige Ausländer aufnehmen sollte, nur weil sie über das Land nach Europa gereist sind. (AFP/jW)

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